-STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT mbB-

"Wer die Pflicht hat,

Steuern zu zahlen, hat das Recht, Steuern zu sparen."

Urteil des Bundesgerichtshofes von 1965

Nachrichten und Aktuelles

Gutscheine 44 Euro ab 01.01.20

Sachbezüge, die der Arbeitgeber kostenlos oder vergünstigt gewährt, sind bis zur Grenze von 44 EUR im Monat steuer- und sozialversicherungsfrei. Dies konnte in Form eines Gutscheins geschehen, der bei Tankstellen oder im Einzelhandel einzulösen war. Auch eine nachträgliche Kostenerstattung mit Bonbeleg war bisher kein Problem bei der Umsetzung. Nach langem Hin und Her hat der Gesetzgeber nun doch im Zusammenhang mit der Sachbezugsfreigrenze eine Neuregelung für Gutscheine, Geldkarten und zweckgebundene Geldleistungen beschlossen.

Mit der neuen gesetzlichen Definition wird festgeschrieben, dass zweckgebundene Geldleistungen, nachträgliche Kostenerstattungen, Geldsurrogate und andere Vorteile, die auf einen Geldbetrag lauten, grundsätzlich keine Sachbezüge, sondern Geldleistungen sind und somit steuer- und sozialversicherungspflichtig. Eine Einschränkung macht der Gesetzgeber allerdings bei Gutscheinen und Geldkarten, die ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen im Inland berechtigen.

Welche Gutscheine stellen auch 2020 noch Sachlohn dar?

Die dargestellte Rechtsänderung wirft viele Fragen auf. Dem Vernehmen nach soll zeitnah ein BMF-Schreiben zur Klarstellung der wichtigsten Punkte ergehen.